Beginn der Februarrevolution

8. März 1917

Beginn der Februarrevolution

Die hohen Kriegsverluste und die immer angespanntere Versorgungslage führen zu wachsender Unzufriedenheit der Bevölkerung. Arbeiterinnen in Petrograd beschließen, zum internationalen

Provisorische Regierung

15. März 1917

Provisorische Regierung

Koalitionsregierung aus bürgerlichen Parteien. Der „Sozialist“ Kerenski tritt der Regierung als Justizminister bei. Die Regierung hat keine Autorität bei den

Lenin kommt in Petrograd an

16. April 1917

Lenin kommt in Petrograd an

Nach der Rückkehr von Stalin und Kamenew aus der Verbannung in Sibirien setzen diese eine unkritische Haltung der Bolschewiki gegenüber

Aprildemonstrationen

3. Mai 1917

Die Sowjets sind für einen demokratischen Frieden ohne Annexionen, stützen aber zugleich die provisorische Regierung, die an den imperialistischen Kriegszielen

Koalitionsregierung, sechs VersöhnlerInnen, zehn Kadetten

19. Mai 1917

Um die Regierung nach den Aprildemonstrationen zu festigen, treten sechs Menschewiki und Sozialrevolutionäre in die Regierung ein. Wie bei solchen

Erster Allrussischer Kongress der Arbeiter und Soldatenräte

16. Juni 1917

16.-23. 6. (3.10. 6.) 820 Delegierte, davon 105 Bolschewiki Anders als bei den Räten der Revolution 1905 entsteht 1917 ein

Beginn der Junioffensive an der Front

29. Juni 1917

Beginn der Junioffensive an der Front

Nach der Februarrevolution waren die Kampfhandlungen an der Front praktisch zum Erliegen gekommen. Die Kapitalisten und Kriegsverbündeten drängen auf eine

Junidemonstration

1. Juli 1917

Nachdem die Sowjetmehrheit von den Bolschewiki geplante Demonstrationen verbot, organisiert sie eine Woche später eigene Demonstrationen … und muss erleben,

Bewaffnete Demonstrationen in Petrograd, um Sowjet zu Machtübernahme zu zwingen (16./17.7.)

16. Juli 1917

Nach dem Scheitern der Junioffensive wächst die Wut auf die provisorische Regierung. Es kommt spontan zu bewaffneten Demonstrationen. Die Bolschewiki

Beginn der Unterdrückung der Bolschewiki

18. Juli 1917

Obwohl die Bolschewiki so einen Aufstand verhindert haben, werden sie wegen des angeblichen Aufstandsversuchs verfolgt mit Lynchmorden, Zerstörung der Parteidruckerei,

Parteitag der Bolschewiki im Untergrund, Vereinigung mit den AnhängerInnen Trotzkis und Rosa Luxemburgs 8.-16. 8 (26. 7 – 3. 8.)

8. August 1917

Viele Parteiführer sind im Gefängnis oder mussten untertauchen. Der Parteitag beschließt die geänderte Taktik nach der Offensive der Konterrevolution im

Kornilow-Putsch

7. September 1917

Kornilow-Putsch

Nachdem der inzwischen zum Regierungschef aufgestiegene Kerenski und der Armeechef Kornilow Arm in Arm auf eine reaktionäre Diktatur hingearbeitet haben,

Bolschewiki Mehrheit im Petrograder Sowjet, Trotzki Vorsitzender

22. September 1917

Die Radikalisierung durch den Kornilow-Putsch bringt den Bolschewiki die Mehrheit im Petrograder und Moskauer Sowjet. Sie nutzen sie zur Vorbereitung

Oktoberrevolution, 2. Allrussischer Sowjetkongress übernimmt Macht, Friedensangebot, Enteignung der Gutsbesitzer, revolutionäre Regierung

7. November 1917

Oktoberrevolution, 2. Allrussischer Sowjetkongress übernimmt Macht, Friedensangebot, Enteignung der Gutsbesitzer, revolutionäre Regierung

7./8. 11 (25./26. 10. nach gregorianischen Kalender) Am Vorabend des 2. Sowjetkongresses stürzt das militärische Revolutionskomitee des Petrograder Sowjets die

Waffenstillstand

5. Dezember 1917

Waffenstillstand

Da die westlichen Alliierten auf das Friedensangebot des Sowjetkongresses nicht eingehen, sieht sich die Sowjetregierung gezwungen, einen separaten Waffenstillstand mit

Beginn der Friedensverhandlungen

9. Dezember 1917

Beginn der Friedensverhandlungen

Die Bolschewiki führen die Friedensverhandlungen vor den Augen der Weltöffentlichkeit und versuchen, sie in die Länge zu ziehen, um revolutionäre